Ärzte Zeitung, 17.10.2012

GfK-Studie

Europäer blicken skeptisch in die Zukunft

NÜRNBERG (dpa). Die europäischen Verbraucher rechnen laut einer GfK-Studie nicht mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft.

Dabei spiele auch eine Rolle, dass sehr viele Länder im Euro-Raum sehr starke Konsolidierungsanstrengungen unternehmen müssen, so die Marktforschungsgesellschaft.

Das bedeute zum einen, dass die Binnennachfrage geschwächt werde, zum anderen, dass diese Länder als Importländer mehr oder weniger ausfallen. Dies wiederum schwäche die Exporte anderer Länder, die selbst noch nicht so sehr von der Krise betroffen seien.

Im dritten Quartal hatten die Verbraucher in fast allen europäischen Staaten mit deutlicher Unsicherheit auf die Euro-Schuldenkrise und die Rezessionstendenzen in vielen Ländern reagiert, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Studie hervorgeht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »