Ärzte Zeitung, 30.07.2015

Warnung

Knappschaft-Bahn-See warnt vor Trickbetrügern

Vorsicht, Trickbetrüger! Angebliche Mitarbeiter der "Krankenkasse Bundesknappschaft" sind derzeit unterwegs und versuchen, "offene Forderungen" einzutreiben.

NEU-ISENBURG. Trickbetrüger, die sich als Mitarbeiter der "Krankenkasse Bundesknappschaft" ausgeben, sind derzeit unterwegs, warnt die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS).

Sie versuchten offenbar, angebliche offene Forderungen der Mini-Job-Zentrale einzutreiben.

Aufgeflogen ist die Masche, als am 24. Juli zwei Männer in einem Hamburger Einzelhandelsgeschäft aufgetaucht sind und unter Vorlage eines "amtlich aussehenden" Ausweises 200 Euro eingefordert haben.

Die Angestellten des Geschäfts verweigerten jedoch die Auszahlung. Darauf hätten die Männer erneutes Erscheinen angekündigt, so die Knappschaft-Bahn-See.

Die KBS stellt klar, dass ihre Mitarbeiter Arbeitgeber von bei ihnen gemeldeten Minijobbern nie persönlich aufsuchen. Der Kundenkontakt laufe ausschließlich elektronisch, telefonisch oder per Post.

Darüber hinaus sei die Minijob-Zentrale nicht für das "Eintreiben" von Geldforderungen zuständig, heißt es.

Die KBS rät Betroffenen, bei Verdacht auf einen Betrugsversuch umgehend die Polizei zu verständigen. (reh)

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