Ärzte Zeitung, 18.12.2015

Hamburg

Neubau wird über Abschläge finanziert

HAMBURG. Der Neubau des rund 37,6 Millionen Euro teuren Hamburger Ärztehauses soll so weit wie möglich durch Liquiditätsüberhänge finanziert werden.

Das beschloss die VV der KV Hamburg jetzt einstimmig. Daneben bleibt es bei der schon beschlossenen, zeitlich befristeten Erhöhung der Verwaltungskostenumlage, um bis zum Einzug einen Kapitalgrundstock anlegen zu können.

Die liquiden Mittel stammen aus Abschlagszahlungen der Kassen, die in der Vergangenheit zinsbringend angelegt wurden. Der Zinsverfall macht diese Option unattraktiv.

Die Möglichkeit, Liquiditätsüberhänge auch zur Vermeidung von Kreditzinsen einzusetzen, ist durch ein Gutachten des Revisionsverbandes abgesichert.

Allerdings darf die Liquiditätsentnahme nicht zu einem Überziehungskredit auf dem Geschäftskonto führen. Die Aufsicht hat bereits ihre Genehmigung erteilt. (di)

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