Ärzte Zeitung online, 23.10.2015

Behandlungsfehler

AOK legt Langzeitauswertung vor

MÜNCHEN. Jeder siebte vermutete Behandlungsfehler ist auch einer: So jedenfalls hat es die AOK Bayern in einer Auswertung von Behandlungsfehlermeldungen der vergangenen 15 Jahre ermittelt.

Seit dem Jahr 2000 ließen sich demnach 31.824 Patienten von der AOK Bayern wegen Verdachts eines ärztlichen Behandlungsfehlers beraten. Daraus resultierten 13.731 medizinische Begutachtungsaufträge. Am Ende standen 4665 Gutachten, die einen Behandlungsfehler bestätigten.

Am häufigsten, heißt es, habe man im Berichtszeitraum Patienten beraten, die sich über eine chirurgische Leistung beschwerten (11.359), gefolgt von Orthopädie (3247) und Zahnmedizin/Kiefernchirurgie (2886). (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »