Ärzte Zeitung, 09.09.2016

Nachwuchsmedizinerinnen

Förderung bewährt sich

HEIDELBERG. Die gezielte Förderung von Frauen an der Medizinischen Fakultät der Universutät Heidelberg hat sich bewährt. Wie die Uni mitteilt, habe die Auswertung des 2007 gestarteten Olympia-Morata-Förderprogramms gezeigt, dass die Wissenschaftlerinnen erfolgreich bei Habilitation, Einwerbung von Drittmitteln und Veröffentlichungen gewesen seien. Die Befragung der ersten 20 von 32 geförderten Frauen belege, dass das Konzept greife. "Besonders stolz sind wir darauf, dass drei Frauen inzwischen auf eine Professur berufen wurden. Das zeigt, dass wir mit diesem Förderprogramm auf dem richtigen Weg sind", so Professor Wolfgang Herzog, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »