Ärzte Zeitung, 09.02.2016

Virenattacken und Datenklau

Fast jeder zweite Webnutzer war schon Opfer

BERLIN. Knapp die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland ist schon mal kriminellen Aktionen wie Virenattacken oder Datenklau zum Opfer gefallen.

Laut einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Computerhilfe der Deutschen Telekom waren 45 Prozent der Befragten bereits von Viren, Trojanern oder Computerwürmern betroffen.

Acht Prozent wurden Opfer von Phishing-Delikten, also etwa der Entwendung von Zugangsdaten. Vier Prozent der User bekamen es bereits mit Identitätsdiebstahl zu tun, hieß es in der am Montag veröffentlichten repräsentativen Studie.

51 Prozent der Befragten gaben an, mit keinem solcher Angriffe persönlich in Berührung gekommen zu sein.

Die Sensibilität im Umgang mit Daten variiert laut der Umfrage mit dem Alter: Insgesamt geben demnach 54 Prozent der Befragten ihren Namen ohne größere Bedenken im Netz weiter, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 58 Prozent, von den über 60-Jährigen nur 42 Prozent. (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

So kommen die GOÄ-Beschlüsse an

Der Ärztetag hat Hürden für die GOÄ-Reform beiseite geräumt und grünes Licht für neue Verhandlungen gegeben. Eine Video-Umfrage der "Ärzte Zeitung" zeigt, wie die Beschlüsse ankommen. mehr »

Ärztetag zeigt klare Kante

Gewinnmaximierung? Rentabilitätsorientierung? Das sind Prinzipien, die den Zielen der Medizin widersprechen - und in der Versorgung nichts verloren haben, findet der Deutsche Ärztetag. "Wir Ärzte müssen wieder Rückgrat entwickeln", fordert VLK-Präsident Weiser im Video-Interview mit der "Ärzte Zeitung". mehr »

Reform für 2017 angekündigt

Die neue Musterweiterbildungsordnung soll 2017 kommen, heißt es auf dem Deutschen Ärztetag. Eine junge Ärztin berichtet im Video-Interview mit der "Ärzte Zeitung", was sich in der Weiterbildung unbedingt ändern muss. mehr »