Ärzte Zeitung, 12.02.2016

Konfetti aus Patientenakten

Kritik von Datenschützern

ERFURT / DERMBACH. Geschredderte Patientenakten sind in Thüringen als Faschingskonfetti unters Volk gebracht worden. Auf den nicht fachgerecht zerkleinerten Papierschnipseln aus Dermbach seien personenbezogene Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer zu lesen, sagte der Landesdatenschutzbeauftragte Lutz Hasse am Mittwoch und bestätigte Medienberichte.

Eine Anwohnerin fand beim Straßenfegen nach dem Karnevalsumzug geschredderte Unterlagen, auf denen der Name ihrer Schwester erkennbar war. Hasse erklärte, er gehe von einem Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz aus. Nach Angaben des Klinikums Bad Salzungen handelt es sich vermutlich um Papiere aus einer Außenstelle eines vom Klinikum betriebenen Medizinischen Versorgungszentrums. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »