Ärzte Zeitung, 26.02.2016

Patientensteuerung

Rhön setzt auf IBM-System

BAD NEUSTADT. Der private Klinikbetreiber Rhön will seine Patientensteuerung mit Hilfe des künstlichen Intelligenz-Systems "Watson" von IBM optimieren.

Damit soll "bereits in der vorklinischen Phase eine datengestützte, versorgungsgerechte Patientennavigation entweder in den ambulanten oder den stationären Bereich" ermöglicht werden, heißt es.

Damit ließen sich teure Fehlzuweisungen vermeiden. Außerdem soll "Watson" Therapieentscheidungen durch Behandlungsempfehlungen unterstützen. Erprobt wird das Assistenzsystem laut Rhön zunächst am "Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen" des Marburger Uniklinikums.

Anschließend werde der Feldversuch "ausgewertet und für andere Kliniken des Konzerns nutzbar gemacht". (cw)

|
Topics
Schlagworte
E-Health (3190)
Unternehmen (10075)
Organisationen
IBM (84)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Ein kleiner Schritt für die Menschheit mit großem Risiko?

Astronauten sterben häufig an Herzkreislaufkrankheiten. US-Forscher haben dieses Phänomen untersucht. Und wir erklären, was sie herausgefunden haben. mehr »

Wenn aus Urin Bier gebraut wird

Ekelig aber genial? Belgische Forscher wollen Bier aus Urin brauen. Doch das ist kein Marketing-Gag: Mit ihrer Idee möchten sie Bauern in Afrika helfen. mehr »

Immer mehr Adipositas-Operationen

Mehr adipöse Menschen - mehr Operationen: Dieser Trend bereitet der Barmer GEK Sorgen, auch weil ihrer Ansicht nach zu oft operiert wird. Für mehr Qualität sollten bariatrische Eingriffe nur noch in zertifizierten Zentren vorgenommen werden. mehr »