Ärzte Zeitung, 16.12.2008

E-Card: BÄK warnt vor Schnellschuss

BERLIN (ble). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich gegen den von der Betreibergesellschaft Gematik vor kurzem beschlossenen schrittweisen Online-Rollout der E-Card ausgesprochen.

Als Grund führte BÄK-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Fuchs an, dass bisher keine Evaluation der teilweise "ernüchternden Testergebnisse" der E-Card stattgefunden habe.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit den unter fortgesetztem Druck der Politik realisierten Tests müsse befürchtet werden, dass eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt erneut zu schlechten Ergebnissen führen werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »