Ärzte Zeitung, 02.03.2010

Rösler setzt weiter auf die Karte

Start mit Stammdatenabgleich, Notfalldaten und Arzt-Arzt-Kommunikation

HANNOVER (ger). Die Bundesregierung will die neue Gesundheitskarte jetzt forciert angehen - zunächst mit drei Funktionen.

Rösler setzt weiter auf die Karte

"Die Bundesregierung hat mitnichten die elektronische Gesundheitskarte gestoppt." Das hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler bei der Eröffnung der TeleHealth während der CeBIT in Hannover bekräftigt. Das Moratorium für die neue Karte (eGK) habe sich auf die der Karte zugeordnete elektronische Patientenakte bezogen, "alle anderen Funktionen müssen so schnell wie möglich ihren Weg zu den Anwendern finden. Der Rollout der Karte geht weiter", sagte Rösler.

Die Karte solle zunächst mit drei Funktionen ausgestattet sein: dem Online-Stammdatenabgleich, der Kartenmissbrauch verhindern soll, dem Notfalldatensatz, der im Notfall die Basisdaten über den Patienten liefert, und mit einer sicheren Arzt-Arzt-Kommunikation.

Auch darüber, wie die Ärzte für die eGK online angeschlossen werden, habe man sich mit den Leistungserbringern abgestimmt, so Rösler weiter. Nun gehe es nur noch darum, dass sich die Selbstverwaltung über das weitere Vorgehen "schnellstmöglich" einige.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »