Ärzte Zeitung, 16.06.2011

BSI: Kartenleser für E-Card sind sicher

BONN (reh). Zu der möglichen Sicherheitslücke bei den neuen stationären Kartenlesern für die elektronische Gesundheitskarte hat sich nun auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geäußert.

In einem Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit, das der Redaktion vorliegt stellt das BSI klar, dass "nach aktueller Kenntnis keine Sicherheitsrisiken" bestünden, die ein Abfangen der PIN durch Angreifer ermöglichten, da die Eingabe einer PIN in den Basis-Anwendungen nicht vorgesehen sei.

Selbst, wenn ein für den Basis-Rollout zugelassenes Terminal für qualifizierte elektronische Signaturen (QES) genutzt werde, sieht das BSI kein Risiko, da die Geräte dann per optischem oder akustischem Signal auf einen sicheren PIN-Eingabe-Modus hinweisen.

Und die Praxen hier in der Pflicht seien, das Primärsystem - also die Praxis-EDV - gemäß den Anforderungen aus der Signaturverordnung entsprechend vor Schadsoftware zu schützen. Und weil sie die Terminals auch nur im "geschützten Bereich" verwenden dürften.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstlicher Arm bald so gut wie biologischer

Eine Armprothese so zu bewegen wie das eigene Fleisch und Blut – Forscher aus London und Göttingen sind dem einen wichtigen Schritt näher gekommen. mehr »

Jeder sechste Todesfall durch Diabetes.

Diabetes wird als Todesursache unterschätzt. Jeder sechste Deutsche stirbt nach aktuellen Studiendaten letztlich an Folgen der Zuckerkrankheit. mehr »

TK beauftragt E-Patientenakte bei IBM

Der TK geht die Entwicklung bei der Telemedizin zu langsam. Jetzt startet die Kasse eine eigene Initiative. Partner ist IBM. mehr »