Ärzte Zeitung, 25.03.2015

E-Card

KV Hamburg gegen neue Datenabgleich-Pflicht

HAMBURG. Einstimmig hat die Vertreterversammlung der KV Hamburg gefordert, die Verpflichtung der Vertragsärzte zum Online-Versicherten-Stammdatenmanagement (VSDM) der elektronischen Gesundheitskarte im Entwurf des E-Health-Gesetzes zu streichen.

Sie sieht in dem Gesetzesvorhaben eine "unerträgliche Behinderung der Patientenversorgung und eine Gefährdung der Datensicherheit". Antragstellerin Dr. Silke Lüder begründete ihre Forderung mit der Annahme, dass damit administrative Aufgaben der Kasse in die Praxen verlagert werden.

Als Alternative schlägt sie vor, Terminals in den Kassenfilialen oder Apotheken aufzustellen, an denen die Versicherten ihre Daten aktualisieren können. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »