Ärzte Zeitung, 18.07.2016

KBV-Chef Gassen

E-Arztausweis zeitnah beantragen

BERLIN. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen empfiehlt Ärzten, den elektronischen Heilberufsausweis - auch E-Arztausweis genannt - zügig bei ihrer Landesärztekammer zu beantragen. Nicht nur, weil ihnen sonst die Förderung für den Versand des elektronischen Arztbriefes im nächsten Jahr flöten geht.

Denn die Pauschale von 55 Cent für jeden elektronisch übermittelten und empfangenen Brief gibt es nur, wenn dieser über den Arztausweis mit einer elektronischen Signatur versehen wurde. Sondern auch, weil laut Gassen in einer zunehmend digitalisierten Gesundheitswelt der E-Arztausweis perspektivisch an Bedeutung gewinnt. Dabei verspreche man sich von der neuen Technologie "eine Bürokratieentlastung" für die Ärzte, so Gassen.

"Hier wird sicher die Zukunft zeigen, ob der elektronische Heilberufsausweis dieses Versprechen einlösen kann. Das werden wir als KBV auch sehr kritisch begleiten und natürlich alles daran setzen, die Kollegen vor unnötiger zusätzlicher Bürokratie zu bewahren." (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »