Ärzte Zeitung online, 05.11.2008

Telemedizinportal der CompuGROUP Tochter ISPro erhält Klinikaward 2008

KOBLENZ (ava). Das Telemedizinportal jesaja.net der CompuGROUP-Tochter ISPro GmbH ist auf dem 4. Kongress Klinik Kommunikation 2008 mit dem Klinikaward 2008 für das "Beste Zuweiserkonzept" ausgezeichnet worden. Nach CompuGROUP-Angaben konnte sich das Evangelische Krankenhaus (EVK) Düsseldorf mit seiner Telematikplattform, die die direkte Kommunikation zwischen Klinik und niedergelassenen Ärzten ermöglicht, gegen die Konkurrenz von 200 Bewerbern durchsetzen.

Das Telemedizinportal ist im EVK Düsseldorf seit 2006 im Einsatz. "Es ist ein kostenloser Service des Krankenhauses für seine zuweisenden Ärzte. Die Zuweiser erhalten durch das Portal den sicheren Zugriff auf die Behandlungsdaten ihrer Patienten während der Krankenhausbehandlung und können sogar direkt mit den Krankenhausärzten kommunizieren," so Sascha Saßen, Leiter Unternehmensentwicklung des EVK Düsseldorf. An das System des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf sind nach Angaben von CompuGROUP inzwischen 40 Ärzte sowie zwei Reha- und zwei Fachkliniken angeschlossen.

jesaja.net bietet den angeschlossenen Krankenhäusern und Ärzten als webbasiertes Arztportal die Möglichkeit der transsektoralen Zusammenarbeit. Dazu gehören unter anderem Terminvereinbarungen, Anmeldungen für Operationen, Geräte-Disposition sowie die Kommunikation der Ärzte untereinander. Dadurch ist sichergestellt, dass auf beiden Seiten der Behandlungsverlauf bei den jeweiligen Patienten von den Ärzten mitverfolgt werden kann. Somit können Doppeluntersuchungen vermieden und Kosten minimiert werden. "Mit dem Zuweiserportal von ISPro arbeiten Arzt und Krankenhaus Hand in Hand", so Michael Franz, Geschäftsführer der ISPro GmbH. "ISPro tauscht Gesundheitsdaten zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten aus, weil direkte Wege und gute Informationen zu bester Behandlungsqualität führen", betont Michael Franz.

Die Gewährleistung der Sicherheit der Daten steht dabei nach Unternehmensangaben an erster Stelle. Die Informationen können nur nach vorheriger Freigabe durch den Patienten und das Krankenhaus abgerufen werden. Der niedergelassene Arzt hat dabei ausschließlich Zugang zu den Daten seines eigenen Patienten und für den aktuellen Behandlungsfall. Der Zugriff auf die Daten geschieht über eine gesicherte Internetverbindung. Ein direkter Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem (KIS) findet nicht statt. Für die IT-Infrastruktur ist die bestehende Software in der Praxis des niedergelassenen Arztes ausreichend, es ist keine Erweiterung notwendig.

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