Ärzte Zeitung, 23.07.2012

Sachsen: Hausärzte sollen bei Telemedizin mitmischen

DRESDEN (tt). Sachsens Hausärzte sollen nach Wunsch der Delegierten des jüngsten sächsischen Ärztetages in Dresden stärker in telematische Projekte involviert werden.

Genauer fordern sie in ihrem Beschluss, "die unbedingteEinbindung der Hausärzte als Partner in telemedizinische Projekte von spezialisierten medizinischen Zentren in für die hausärztliche Versorgung relevanten Prozessen".

Dies sei nötig, um auch künftig eine wohnortnahe Versorgung auf dem Land zu gewährleisten. Die Telemedizin solle "eine Ergänzung, jedoch kein Ersatz klinischer Diagnostik- und Therapiemethoden" werden.

"Deshalb ist die Einbindung der im direkten Patientenkontakt tätigen Ärzte, in der Regel Hausärzte, in die für die hausärztliche Versorgung relevanten Prozessabläufe zwingend erforderlich".

In einem weiteren Beschluss forderten die Delegierten die KV Sachsen und die Krankenhausgesellschaft des Landes auf, bei Telematikprojekten zusammenzuarbeiten, "im Sinne einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung"; beide Organisationen müssten "einheitliche und kompatible Standards" entwickeln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »