Ärzte Zeitung, 02.06.2015

E-Health-Gesetz

Verband fordert Datenzugang für Notaufnahme

BERLIN. Digitalisierte Patientendaten in der Notaufnahme verfügbar zu machen, fordert die Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) in Reaktion auf den Referentenentwurf zum E-Health-Gesetz, der nun das Kabinett passiert hat.

So hätten Notaufnahmen - etwa bei einer client-server-basierten Speicherlösung - selbst dann alle wichtigen Informationen verfügbar, wenn ein Patient weder die elektronische Gesundheitskarte noch einen Ausdruck seines Medikationsplanes bei sich hätte.

Gleichzeitig würde sich mit einer Speicherung der Patientendaten nicht zuletzt auch die Frage nach der Synchronisation erübrigen. Oberste Priorität müsse der Datenschutz haben, betont die DGINA. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

KBV-Chef Gassen bleibt, Feldmann geht

Vorauseilender Gehorsam? Nein danke! Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung beschließt eine neue Satzung und zielt damit auf Minister Gröhes KBV-Gesetz. mehr »

Warum strampeln wirklich das Herz schützt

Eine Studie ergibt: Wer regelmäßig mit dem Fahrrad statt mit dem Auto oder Bus zur Arbeit fährt, senkt sein kardiovaskuläres Risiko. Doch die Forscher fanden auch Ungereimheiten. mehr »

Schaden Eltern damit ihren Kindern?

Was geht in den Köpfen von Kindern vor, wenn sie erfahren, dass der Weihnachtsmann nicht existiert? Forscher sind sich uneinig: Ist der Mythos gut oder schlecht für die kindliche Entwicklung? mehr »