Ärzte Zeitung, 29.04.2008

TIPP DES TAGES

Kein Verlustvortrag mehr für Erben

Bittere Pille für Erben: Verluste, die der Erblasser zu seinen Lebzeiten gemacht hat, können nicht mehr steuermindernd beim Finanzamt geltend gemacht werden. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Aktenzeichen: GrS 2/04).

Das Urteil betrifft Erben zum Beispiel, wenn sich eine renovierte Immobilie im Nachlass befindet. Bisher konnten Immobilienerben ihre Steuern etwa dadurch verringern, dass sie Verluste ansetzten, die dem Vorbesitzer durch Renovierungskosten entstanden waren. Diese konnten sie von den Mieteinnahmen abziehen und ihre Einkommensteuer auf diese Weise senken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »