Ärzte Zeitung, 14.05.2008

Aktionsbund fordert Hilfen für geschädigte Ärzte

NEU-ISENBURG (ava). Der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz hat den NAV-Virchow-Bund aufgefordert, Hilfe für geschädigte Ärzte zu leisten.

Durch geschlossene Immobilienfonds, die der NAV-Wirtschaftsdienst in den Neunziger Jahren vermittelt hat, seien tausende Ärzte "in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten bis hin zur vollkommenen Existenzvernichtung gebracht worden", schreibt Thomas Lippert, Vorstandsvorsitzender des Aktionsbundes, in einem offenen Brief an den Chef des Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann.

Das Land Berlin habe die Fonds zwar bezuschusst, so der Anlegerverein, viele Ärzte seien jedoch nicht auf das hohe persönliche Risiko hingewiesen worden, das sie eingingen. Da das Land Berlin sich 2003 aus der Förderung zurückzog, stehen viele Fonds vor dem Ruin. Lippert fordert den Virchowbund auf, einen Finanzpool für geschädigte Ärzte einzurichten, die dem Logo ihres Berufsverbandes, dem NAV-Virchow-Bund, "blind vertrauten".

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