Ärzte Zeitung, 05.11.2008

Überschuldungsgrad geht zurück

Hoffnung auf Begleichung ausstehender Rechnungen

DÜSSELDORF (dpa/eb). Niedergelassene Ärzte, die noch auf ausstehenden Rechnungen von Patienten - zum Beispiel für Selbstzahlerangebote - sitzen, können sich etwas Hoffnung machen. Die Zahlungsmoral steigt wieder.

Der zurückliegende konjunkturelle Aufschwung hat die Überschuldung der Privathaushalte in Deutschland leicht sinken lassen. Die Schuldnerquote sei von 10,85 Prozent auf 10,11 Prozent zum 1. Oktober dieses Jahres gefallen, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform bei der Vorlage des Schuldneratlas 2008 mit. Derzeit gelten 6,9 Millionen Bewohner als überschuldet, was einem Rückgang von 470 000 entspricht.

Viele ehemalige Schuldner hätten inzwischen eine Arbeitsstelle gefunden und seien dadurch in der Lage, ihre Schulden abzubauen, so die Creditreform.

Überschuldung liegt vor, wenn ein Schuldner die Summe seiner fälligen Zahlungsverpflichtungen auch in absehbarer Zeit nicht begleichen kann und ihm weder Vermögen noch andere Kreditmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »