Ärzte Zeitung online, 13.02.2009

Deutsche Wirtschaft im 4. Quartal um 2,1 Prozent geschrumpft

WIESBADEN (dpa). Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat Deutschland im vierten Quartal 2008 voll erfasst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte in den letzten drei Monaten des Jahres um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das war der größte Rückgang gegenüber einem Vorquartal seit der Wiedervereinigung.

Noch im Januar waren die Statistiker von einem Minus der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal zwischen 1,5 und 2,0 Prozent ausgegangen. Damit rutscht Deutschland immer tiefer in die Rezession. Nach neu berechneten Zahlen des Statistischen Bundesamtes war das BIP Anfang 2008 gegenüber dem Vorquartal real noch um 1,5 Prozent gewachsen. In den beiden darauf folgenden Quartalen ging es jeweils um 0,5 Prozent zurück. Für das Gesamtjahr 2008 bestätigten die Statistiker am Freitag das bereits im Januar errechnete Wachstum der deutschen Wirtschaft um real 1,3 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »