Ärzte Zeitung online, 04.03.2009

Steuersenkung für Innovationen gefordert

BERLIN (dpa). Der unabhängige Beraterkreis für Innovation der Bundeskanzlerin hat nach einem Bericht des "Handelsblatts" die Bundesregierung zu gezielten Steuererleichterungen aufgefordert.

Nur so könne die Bundesregierung verhindern, dass die von Umsatzeinbrüchen geplagten Unternehmen in der Krise an den entscheidenden Investitionen für Innovationen sparen, gibt die Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe ein ihr vorliegendes Gutachten wieder. Die Expertenkommission Forschung und Innovation will die Expertise am Mittwoch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben.

"Andere Industrie- und Schwellenländer geben den Themen Bildung, Forschung und Innovationen inzwischen eine größere Priorität und agieren schneller als Deutschland", heißt es demnach in der Studie. Mittel- und langfristig sei die Wettbewerbsposition Deutschlands bedroht, wenn es nicht zu einer weiteren Stärkung von Forschung und Innovation komme und wenn auch die wesentlichen Hemmnisse im Bildungsbereich und im Steuersystem nicht ausgeräumt werden, warne die 2006 von der Kanzlerin berufene Kommission in ihrem zweiten Gutachten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »