Ärzte Zeitung online, 12.05.2009

Banken trotz Finanzkrise mit irreführender Werbung auf Kundenfang

BAD HOMBURG (dpa). Die Wettbewerbszentrale hat einigen Banken irreführende Werbung in der Finanzkrise vorgeworfen.

"Bei dem mühsamen Versuch, das Vertrauen zurückzuerlangen, haben einige gleich wieder mit übertriebenen Versprechungen gearbeitet", sagte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied der Wettbewerbszentrale, Reiner Münker, am Dienstag in Bad Homburg.

So hätten sie mit vollmundigen Slogans wie "100%ige Sicherheit" oder "ohne Risiko!" um Kunden geworben. Dabei zeige die Praxis, dass im derzeitigen Finanzsystem niemand absolute Sicherheit versprechen könne.

Auch mit falschen Kreditberechnungen wurde geworben. Weiterhin wurden Bankkunden angeschrieben, dass sie sich wegen der Auszahlung eines Betrages melden sollten. Riefen die Kunden an, wurden ihnen Produkte zur Altersvorsorge angeboten.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10237)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »