Ärzte Zeitung online, 23.07.2009

HRE-Aktionäre können auf Schadenersatz hoffen

MÜNCHEN (dpa). Im Prozess um Schadenersatzforderungen für Aktienkursverluste des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate können einige Anleger auf Schadenersatz hoffen.

Für Aktienkäufe zwischen Ende November 2007 und dem 15. Januar 2008 sehe er gewisse Erfolgschancen, sagte der Vorsitzende Richter der 22. Zivilkammer, Matthias Ruderisch, zum Auftakt der Verhandlung am Donnerstag am Landgericht München.

Die Hypo Real Estate habe möglicherweise seit Ende November 2007 von Belastungen durch die US-Finanzkrise gewusst, die Anleger aber erst am 15. Januar 2008 in einer Ad-hoc-Meldungüber Abschreibungen informiert. Danach hatte die damals im DAX notierte Aktie innerhalb eines Tages 37 Prozent an Wert verloren. Den Klagen von Anlegern, die vor oder nach diesem Zeitraum ihre Aktien gekauft haben, räumte das Gericht dagegen keine Erfolgsaussichten ein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »