Ärzte Zeitung online, 28.08.2009

Kartellamt überprüft Wursthersteller

BONN/FRANKFURT/MAIN (dpa). Wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen ermittelt das Bundeskartellamt gegen zahlreiche Hersteller von Wurst- und Wurstwaren. Am 22. Juli seien in 19 Firmen deutschlandweit Unterlagen sichergestellt worden, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamts am Freitag in Bonn.

41 Ermittler der Behörde und 46 Polizeibeamte seien im Einsatz gewesen. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht der "Lebensmittel Zeitung". Es gebe konkrete Hinweise, dass sich die Betriebe über Preiserhöhungen zwischen den Jahren 2003 und 2008 abgesprochen hätten.

Das Bundeskartellamt hat dem Zeitungsbericht zufolge in jüngster Zeit verstärkt die Ernährungsindustrie beachtet. So seien 2008 die Mühlenindustrie und die Süßwarenbranche ins Visier genommen worden. Auch bei Herstellern von Röstkaffee wurde dem Verdacht auf Preisabsprachen nachgegangen. Erste Ergebnisse von Untersuchungen gegen große Zuckerhersteller kündigte Kartellamtschef Bernhard Heitzer vor kurzem für den Spätherbst an.

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