Ärzte Zeitung, 15.09.2009

Beipackzettel für Geldanleger

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Deutschlands größte Direktbank ING DiBa verkauft ihre Finanzprodukte künftig mit kurz gefassten Beipackzetteln. Ähnlich wie bei Medikamenten sollen die Konsumenten die wesentlichen Eigenschaften der Produkte erkennen und vergleichen können, teilte das Institut in Frankfurt mit.

Dazu gehören unter anderem Kosten und Risiken, die mit den Geldanlagen verbunden sind. Zunächst wurden 22 Standardprodukte der Bank aus Frankfurt mit den Informationen versehen. Langfristig will die Bank über nahezu alle rund 5000 angebotenen Anlagemöglichkeiten entsprechend informieren.

Die ING DiBa nimmt für sich in Anspruch, als erste eine entsprechende Anregung von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) umgesetzt zu haben. Das Ministerium hat sich bislang aber nicht zu der Frage geäußert, ob die verbreiteten Informationen tatsächlich den Vorgaben des Muster-Produktinformationsblatts entsprechen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10239)
Personen
Ilse Aigner (230)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »