Ärzte Zeitung online, 06.10.2009

Bahnfahren wird 1,8 Prozent teurer

BERLIN (dpa). Bahnfahren in Deutschland wird wieder teurer. Um 1,8 Prozent steigen die Ticket-Preise am 13. Dezember, wie die Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin ankündigte. Die Reservierung eines Sitzplatzes kostet künftig 50 Cent mehr als bisher. Beim Kauf am Automaten oder im Internet sind das statt 2,00 Euro nun 2,50 Euro.

Für die Rabattkarte Bahncard 50 der 2. Klasse müssen Bahnkunden demnächst 230 statt 225 Euro zahlen. Der Preis für die Bahncard 25 bleibt bei 57 Euro. Die Ländertickets für Singles werden in sechs Bundesländern um einen Euro teurer.

Der bundeseigene Konzern begründete die Anhebung vor allem mit deutlich gestiegenen Personalkosten in den vergangenen Jahren. So erhöhten sich die tariflichen Einkommen für die Bahnbeschäftigten für 2009 und 2010 insgesamt um 4,5 Prozent, sagte Bahn-Vorstandsmitglied Ulrich Homburg laut Mitteilung.

Homburg sprach von einem moderaten Preisanstieg, der "sowohl die berechtigten Interessen unserer Kunden als auch die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Unternehmens" berücksichtigten. "Im Vergleich zum Auto und Flugzeug bleiben wir weiterhin sehr günstig, schließlich verkaufen wir rund 90 Prozent unserer Tickets im Fernverkehr und über 80 Prozent im Nahverkehr rabattiert."

Zuletzt hatte die Bahn ihre Preise im Dezember 2008 um 3,9 Prozent erhöht. Ein Jahr zuvor waren es 2,9 Prozent.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10317)
Reise (2138)
Organisationen
Deutsche Bahn (73)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »