Ärzte Zeitung online, 02.11.2009

Lastschriften europaweit möglich

FRANKFURT/MAIN/BERLIN (dpa). Lastschriften sind in Europa seit Montag auch grenzüberschreitend möglich. Mehr als 2600 Banken nehmen an dem neuen einheitlichen Zahlungssystem teil, wie der Bundesverband Deutscher Banken in Berlin mitteilte. "Es läuft problemlos, es kann genutzt werden", sagte Sprecher Thomas Schlüter.

Es habe aber auch keinen Ansturm von Kunden gegeben. Binnen eines Jahres soll das System bei allen rund 6000 Banken in Europa zum Einsatz kommen.

Die europaweiten Lastschriften sind Teil des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums - auf englisch "Single Euro Payments Area" oder kurz Sepa genannt. Die erste Phase - für einheitliche Überweisungen innerhalb der EU - war bereits im Januar 2008 gestartet. Seither dürfen Euro-Überweisungen ins EU-Ausland nicht teurer sein als Überweisungen im Inland. Die zweite Stufe mit den Lastschriften ist vor allem für Verbraucher interessant, die Waren über das Internet im Ausland bestellen oder damit die Stromrechnung für ihr Ferienhaus im Ausland abbuchen lassen wollen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10151)
Recht (11728)
Organisationen
Sepa (8)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »