Ärzte Zeitung online, 23.12.2009

Sächsischen Finanzämtern wird "Weihnachtsfrieden" verordnet

NEU-ISENBURG (reh). Sächsische Steuerzahler und Unternehmen werden rund um die Weihnachtsfeiertage Ruhe vorm Fiskus haben. Das hat der sächsische Finanzminister so angeordnet.

Sächsischen Finanzämtern wird "Weihnachtsfrieden" verordnet

Weihnachtsfrieden: Sächsische Finanzämter verzichten zwischen dem 22. Dezember und Neujahr auf Vollstreckungen.

Foto: © Zeit4men / fotolia.com

Sachsens Finanzminister Georg Unland hat die Finanzämter des Freistaates angewiesen, die Bürger in der Weihnachtszeit nicht mit Maßnahmen zu belasten, die über die Festtage als unpassend empfunden werden könnten. "Mit dem Weihnachtsfrieden wollen wir dem besonderen Charakter des Weihnachtsfestes Rechnung tragen", so Unland. "Wir hoffen, damit einen Beitrag zu einem guten Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung leisten zu können."

In einer Mitteilung heißt es daher: Die Finanzämter werden in der Zeit ab 22. Dezember bis einschließlich Neujahr von Vollstreckungsmaßnahmen sowie Außenprüfungen absehen. Ausnahmen werden nur zugelassen, wenn durch die Zurückhaltung ein endgültiger Steuerausfall (zum Beispiel wegen Verjährung) drohen würde.

Aber: Einen Versandstopp für Steuerbescheide und Mahnungen wird es nicht geben. Und Finanzminister Unland weist ausdrücklich darauf hin, auch während der Weihnachtszeit fällige Steuern pünktlich zu entrichten. Andernfalls könnten unter Umständen Säumniszuschläge entstehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »