Ärzte Zeitung online, 04.01.2010

Unterhaltszahlungen lassen sich 2010 besser absetzen

NEU-ISENBURG (reh). Pünktlich zum neuen Jahr warten wieder viele Änderungen im Steuerrecht auf Ärzte. Eine betrifft die Absetzbarkeit von Unterhaltsaufwendungen: Hier können Steuerpflichtige künftig höhere Aufwendungen geltend machen.

Unterhaltszahlungen lassen sich 2010 besser absetzen

Bei der Absetzbarkeit von Unterhaltsaufwendungen können Steuerpflichtige ab 2010 höhere Aufwendungen geltend machen.

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Der Höchstbetrag für steuerlich abziehbare Unterhaltsleistungen wird von bislang 7680 Euro auf 8004 Euro angehoben. Zusätzlich sind ab 2010 die für die unterhaltene Person übernommenen Beiträge zu einer Basiskranken- und einer Pflegepflichtversicherung absetzbar.

Und auch in Sachen Unterhaltszahlungen an geschiedene Ehepartner tut sich etwas: Hier erhöht sich der Höchstbetrag von 13 805 Euro für die im Rahmen des Realsplittings abziehbaren Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehepartner um die für den Unterhaltsempfänger übernommenen Beiträge zu einer Basiskranken- und einer Pflegepflichtversicherung.

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