Ärzte Zeitung, 25.01.2010

PLATOW Empfehlungen

Guter Abschluss für Hawesko

"Nicht ganz unzufrieden", äußert sich Hawesko-Finanzvorstand Ulrich Zimmermann über das Jahresendgeschäft, in dem das Weinhandelshaus traditionell etwa ein Drittel des Jahresumsatzes erwirtschaftet. Zwar fiel die Nachfrage nach hochpreisigen Rebsäften und im Firmenkundensegment geringer aus als 2008.

Stabil blieb dafür das Endverbrauchergeschäft, das mehr als die Hälfte der Erlöse abwirft. Damit liegen die 2009er-Ziele in Reichweite. So erwartet der Betreiber von "Jaques' Weindepot" einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll über 19 Millionen Euro betragen.

2010 dürfte sich das Großkundengeschäft zwar nicht wieder auf dem Niveau der Vorjahre einpendeln. Auch die Endkundennachfrage wird wohl unter Druck bleiben. Indes dürfte der Anteil des Versandhandels steigen. Darüber erwirtschaftet Hawesko etwa ein Viertel seines Umsatzes und höhere Gewinnmargen als über seine stationären Shops. Die Hamburger versprechen außerdem eine Dividende mindestens auf Vorjahresniveau, mithin eine Rendite von etwa 5 %. Mischen Sie Ihrem Depot einige Anteile bis 20,50 Euro bei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »