Ärzte Zeitung online, 03.03.2010

Bruttoverdienste sinken erstmals seit 1949

WIESBADEN (dpa). Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik sind im Krisenjahr 2009 die durchschnittlichen Bruttoverdienste der Arbeitnehmer gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ergab sich zum Vorjahr ein Minus von 0,4 Prozent auf rund 27 648 Euro.

Verantwortlich für den Rückgang seien hauptsächlich der Ausbau der Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden, erklärte die Wiesbadener Behörde am Mittwoch. Besonders stark betroffen war das Verarbeitende Gewerbe, wo die Pro-Kopf-Verdienste um 3,6 Prozent sanken.

Gegen den Trend erhöhten sich die Bruttoverdienste je Stunde vor allem durch den Abbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten um 3,0 Prozent. Hierbei erhielten Arbeitnehmer Entgelt für Arbeit, die sie bereits in den Vorjahren erbracht hatten, wie die Behörde erläuterte.

Zur Mitteilung des Statistischen Bundesamts: http://dpaq.de/tJOCu

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »