Ärzte Zeitung online, 25.03.2010

Abwärtstrend beim Konsumklima gestoppt

NÜRNBERG (dpa). Der Abwärtstrend beim Konsumklima in Deutschland ist vorerst gestoppt. Für April ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) einen Konsumklima-Wert von 3,2 Punkten, derselbe Wert wie im März. Zuvor war der Indikator fünfmal in Folge gesunken.

Als wichtigste Faktoren für die stabile Verbraucherstimmung sehen die Nürnberger Konsumforscher den robusten Arbeitsmarkt und zunehmende Signale für eine wirtschaftliche Erholung. Die Angst um den Arbeitsplatz sei geringer geworden, hieß es. Dies führe dazu, dass die Bürger die konjunkturellen Aussichten wieder optimistischer beurteilen, teilte die GfK am Donnerstag in Nürnberg mit.

Auch die Einkommensaussichten werden wieder positiver gesehen. Dagegen zeigen sich die Verbraucher etwas weniger in Kauflaune. Verantwortlich seien dafür vor allem die deutlich gestiegenen Benzinpreise, so die GfK. Im Vergleich zu 2009 befindet sich die Kauflaune aber weiterhin auf hohem Niveau.

Wie sich das Konsumklima in den nächsten Monaten entwickelt, hänge entscheidend von der Lage auf dem Arbeitsmarkt ab, betonten die GfK- Forscher. Sie erwarten aber nicht, dass der private Konsum in diesem Jahr einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung leisten wird.

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