Ärzte Zeitung online, 22.04.2010

Brüderle sieht Folgen aus Flugchaos gelassen

BERLIN (dpa). Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht eventuellen Schadenersatzforderungen von Fluggesellschaften gelassen entgegen. Er sagte am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin", die Kosten der europäischen Luftraumsperrung nach dem Vulkanausbruch auf Island würden sich im Laufe der Zeit von selbst ausgleichen. "Mein erster Eindruck ist, dass das im Gesamtvolumen verkraftbar ist", sagte Brüderle.

Sollten einzelne Unternehmen in Existenznot geraten, müsse man das prüfen. "Fair, wie wir sind, werden wir mit allen Betroffenen reden." Die Lufthansa als größte deutsche Fluggesellschaft habe aber bereits angekündigt, auf Staatshilfen zu verzichten, sagte der Minister.

Nach tagelangem Chaos soll von diesem Donnerstag an ein Stück weit Normalität in die europäische Luftfahrt einkehren. In Deutschland und den meisten anderen Ländern sollen alle planmäßigen Flüge stattfinden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »