Ärzte Zeitung online, 14.06.2010

Umfrage: Deutsche befürchten steigende Inflation

MÜNCHEN (dpa). 76 Prozent der Deutschen sehen die Gefahr einer steigenden Inflation. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Münchner Unternehmensberatung Progenium unter 1000 Teilnehmern.

Demnach rechnen 29 Prozent der Befragten mit einer Inflationsrate von im Schnitt 5 bis 10 Prozent in den kommenden Jahren, 8 Prozent fürchten sogar eine Inflation von mehr als 10 Prozent. 42 Prozent der Befragten sehen die Inflation in einem Korridor zwischen 2 und 5 Prozent.

Auslöser der Sorgen ist der Umfrage zufolge auch die Griechenlandkrise. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) ist dafür, dass vom Staatsbankrott bedrohte Länder wie Griechenland von der Europäischen Währungsunion ausgeschlossen werden können.

"Auch die D-Mark-Nostalgie erhält in Deutschland neues Leben", hieß es. Zwei Drittel der Bundesbürger glauben, dass es ein Fehler gewesen sei, die D-Mark gegen den Euro auszutauschen. Zugleich halten aber fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten den Euro derzeit für eine stabile Währung.

Mit dem finanzpolitischen Krisenmanagement der Bundesregierung gehen die Befragten hart ins Gericht. Auf einer Notenskala von 1 bis 6 erhielt die Regierung lediglich die Durchschnittsnote 4. 16 Prozent beurteilten die Bundesregierung dabei mit einer 5 und 11 Prozent sogar mit einer 6. Die Note 1 wurde gar nicht vergeben, die Note 2 erhielt die Bundesregierung lediglich von drei Prozent der Befragten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »