Ärzte Zeitung online, 28.06.2010

Schuldenberg im ersten Quartal weiter gewachsen

WIESBADEN (dpa). Der Schuldenberg von Bund, Ländern und Gemeinden ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 1,711 Billionen Euro gewachsen. Im Vergleich zum Jahresende 2009, als die öffentlichen Haushalte mit 1,692 Billionen Euro in der Kreide standen, stiegen die Verbindlichkeiten im ersten Quartal um 19,4 Milliarden Euro oder 1,1 Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt am Montag unter Berufung auf vorläufige Zahlen weiter mitteilte, betrugen allein die Schulden auf den Kreditmärkten Ende März 1,653 Billionen Euro. Sie legten damit im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 1,2 Prozent zu. Dagegen sanken kurzfristige Kassenkredite um 0,7 Prozent auf 58 Milliarden Euro.

Den größten Teil der Schuldenlast trägt der Bund mit rund 1,066 Billionen Euro. Das entsprach im ersten Vierteljahr einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2009. Die Verbindlichkeiten der Länder summieren sich auf 532,9 Milliarden Euro (plus 1,2 Prozent), die der Gemeinden und Gemeindeverbände auf 112,5 Milliarden (plus 1,0 Prozent).

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10326)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »