Ärzte Zeitung, 12.07.2010

PLATOW-Empfehlungen

Wacker Neuson mit aufbauender Perspektive

2009 war kein gutes Jahr für Wacker Neuson. Der Baumaschinenhersteller verbuchte einen Verlust von 110 Mio. Euro, der Umsatz war um rund ein Drittel eingebrochen. Entsprechend wurde auch die Dividende für Aktionäre gestrichen. Allerdings resultierte der größte Teil der Verluste aus Abschreibungen auf den Firmenwert des Teilkonzerns Neuson-Kramer.

Im ersten Quartal 2010 sah es wieder besser aus: Trotz des strengen Winters in weiten Teilen Europas gelang dem Konzern vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit +3,7 Mio. Euro die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Bei den Umsätzen wurde immerhin ein Plus von 9,5% auf 150,3 Mio. Euro erzielt. Im gesamten Geschäftsjahr 2010 will Wacker Neuson auch vor Zinsen und Steuern eine schwarze Null erreichen. Dabei könnte auch die jüngst beschlossene Kooperation mit dem US-Giganten Caterpillar helfen. Bei der Aktie ist nach einigen Wochen der Konsolidierung nun mit einem Angriff auf das Jahreshoch bei über 11 Euro zu rechnen. Erfahrene Anleger kaufen bis maximal 10 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »