Ärzte Zeitung online, 09.08.2010

Ineas-Kunden stehen ab September ohne Versicherungsschutz da

BONN (eb). Für die 50.000 deutschen Kunden der niederländischen International Insurance Corporation N.V. (IIC) wird es höchste Zeit zu handeln: Am 31. August enden aufgrund einer niederländischen Gerichtsentscheidung die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherungsverträge, die unter dem Namen Ineas und LadyCarOnline abgeschlossen wurden.

Darauf weist die Bafin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, hin und bezieht sich dabei auf eine Meldung der niederländischen Aufsichtsbehörde De Nederlandsche Bank (DNB).

Für Ärzte und deren Angehörige, die bei Ineas oder LadyCarOnline einen Vertrag abgeschlossen haben, bedeutet das, dass sie vom 1. September an über keinen Versicherungsschutz mehr verfügen. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), rät daher, so schnell wie möglich zu einem seriösen Versicherer zu wechseln. Im schlimmsten Fall könne das Kfz ab September von den Behörden stillgelegt werden. Außerdem machen sich Kfz-Halter, die ohne den erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutz fahren, strafbar.

Zu viel gezahlte Prämien, etwa von Jahreszahlern, müssten von der Gesellschaft erstattet werden. so Blunck. "So ärgerlich das im Einzelfall sein wird, es könnte allerdings bei einem insolventen Unternehmen passieren, dass es mit den Rückzahlungen nichts wird."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »