Ärzte Zeitung, 24.08.2010

Diebstahl: Wert geklauten Schmucks oft unbekannt

MÜNCHEN (eb). Fast jeder zweite Haushalt in Deutschland besitzt echten Schmuck und wertvolle Uhren, aber nur jeder vierte kann deren Wert belegen. Dies ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz bei 1.000 Personen zu ihren Haushalten.

Bei einem Diebstahl fehlten demnach oft Fotos und Rechnungen für Polizei und Versicherer. Um einen Schaden ersetzen zu können, benötigt die Versicherung aber aussagekräftige Dokumente zu Originalität und Qualität.So gaben in der Umfrage 22 Prozent der Haushalte an, den Wert ihrer Schmucksachen und Uhren nicht schätzen zu können, da es sich oft um Geschenke handelt. 38 Prozent der Haushalte mit Schmuckbesitz haben Stücke geerbt, die häufig nicht getragen werden und für die es in der Regel keine Unterlagen mehr gibt.

Bei Schmuck und Uhren gilt: Rechnungen und Zertifikate sind wichtig. Fotografien sind sinnvoll, reichen aber nicht aus. Gut beraten ist, wer seine Wertgegenstände von einem Experten schätzen lässt, bevor etwas passiert. Bei Uhren dürfen Hersteller und Modellbezeichnung nicht fehlen, so die Allianz.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10399)
Recht (12046)
Organisationen
Allianz (1094)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »