Ärzte Zeitung, 15.09.2010

Die Gretchenfrage: passiver oder aktiver Fonds?

Lieber einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) oder einen aktiv gemanagten Investmentfonds? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Die ETF-Befürworter führen als Vorteile an: ETF sind nie schlechter als der Markt, da sie einen zugrunde liegenden Index wie den Dax abbilden. Zudem sind sie günstig, da kaum Managementgebühren anfallen - und sie lassen sich an der Börse gegen einen nur geringen Aufschlag kaufen.

Im Gegenzug bieten nur aktiv gemanagte Fonds durch die gezielte Auswahl einzelner Titel die Möglichkeit, eine höhere Rendite als der Index zu erzielen. Auch bei neuen Investment-Chancen wie in Asien oder in neu entstehenden Branchen, etwa erneuerbare Energien, sind aktiv gemanagte Fonds in der Regel zuerst zur Stelle. Den Ausgabeaufschlag, der beim Kauf solcher Fonds anfällt, können sich erfahrene und internetaffine Anleger beim Kauf über spezialisierte Online-Fondsplattformen zudem oft sparen.

Ein Service der Deutschen Apotheker- und Ärztebank

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10150)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »