Ärzte Zeitung, 29.11.2010

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Paion hat jetzt zwei Trümpfe in der Hand

Paion ist eines der aktuell interessantesten deutschen Biotechunternehmen. Die Aachener konnten bereits Desmoteplase, das bei Schlaganfällen zum Einsatz kommt, an den dänischen Konzern H. Lundbeck verpartnern.

Gelingt hier die Markteinführung, winken Paion hohe Einmalzahlungen (bis zu 63 Mio. Euro) und eine Umsatzbeteiligung bis 2022 im prozentual zweistelligen Bereich. Daneben verlief nun die Phase-II-Studie für das Anästhetikum Remimazolam erfolgreich.

Das Narkosemittel zeigte bei Darmspiegelungen eine relevante Verbesserung gegenüber dem bisherigen Wirkstoff Midazolam.Zudem erholten sich die Patienten schneller und besser nach dem Eingriff.

Nun gilt es, Remimazolam an ein finanzkräftiges Pharmaunternehmen zu verpartnern und mittelfristig an den Markt zu bringen. Wir erwarten hier positive Nachrichten bis zum Sommer 2011 und rechnen mit weiter steigenden Aktienkursen, denn Paion hat einen Börsenwert von gerade einmal 65 Mio. Euro.

Spekulative Anleger können sich daher mit Kauflimit 2,60 Euro noch einige Stücke ins Depot legen.

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