Ärzte Zeitung online, 22.12.2010

Deutsche Bank zahlt in US-Streit über halbe Milliarde Dollar

FRANKFURT/NEW YORK (dpa). In einem seit Jahren laufenden US-Steuerstreit muss die Deutsche Bank 553,6 Millionen Dollar (rund 420 Millionen Euro) an den amerikanischen Fiskus zahlen. Darauf einigte sich die Bank mit der US-Bundesstaatsanwaltschaft sowie mit den Finanzbehörden.

Im Gegenzug würden die laufenden Ermittlungen eingestellt, teilte die Deutsche Bank am Dienstagabend in Frankfurt mit. Dabei ging es den Angaben zufolge um die "Beteiligung der Bank an verschiedenen steuerbezogenen Geschäften für Kunden, die etwa zwischen 1996 und 2002 getätigt wurden".

Auswirkungen auf das Ergebnis gebe es nicht, weil bereits "für die gesamte Summe angemessene Rückstellungen gebildet, so dass der zu zahlende Betrag keine Auswirkungen auf das laufende Ergebnis nach Steuern haben wird", erklärte die Deutsche Bank.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »