Ärzte Zeitung, 14.01.2011

Bei Spenden über das Internet lauern viele Fallen

DÜSSELDORF (shl). Ein Jahr nach dem Erdbeben auf Haitihaben zahlreiche Hilfsorganisationen wieder zu Spenden für den langfristigen Wiederaufbau des Inselstaates aufgerufen.

Bei Spenden über das Internet lauern viele Fallen

Vorsicht bei Online-Spendenaktionen! Sensible Daten immer verschlüsselt übermitteln und auf die Seriösität der Organisation achten.

© Graça Victoria / fotolia.com

Internet-Nutzer können auch direkt per Mausklick ihre Spende abgeben. Experten der Versicherungsgruppe Arag machen auf mögliche Gefahren bei dieser modernen Alternative zur Spendenbüchse aufmerksam.

Vor jeder Online-Spende ist darauf zu achten, dass vertrauliche Daten immer verschlüsselt übermittelt werden. Vorsicht ist vor Phishing-Fallen geboten.

Bei Phishing handelt es sich um Betrugsversuche, um an persönliche Daten und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen.

Internetbesucher werden zum Beispiel per E-Mail aufgefordert, ihre Daten auf Netzseiten preiszugeben, die von der Aufmachung unter Umständen einer bekannten und vertrauenswürdigen Spendenorganisation ähneln.

Darüber hinaus rät der Versicherer Arag, sich auch über die Seriosität des Anbieters informieren. So ist die Anerkennung der Spendenorganisation als gemeinnützig erforderlich. Seriöse Organisationen stellen aussagekräftiges Material über sich und ihre Tätigkeit zur Verfügung.

Wer nur über eine ausgewählte Anzahl von Organisationen spendet, behält einen besseren Überblick und beugt der Gefahr vor, künftig mit weiteren Spendenaufrufen überschüttet zu werden.

Beim Abschluss einer Fördermitgliedschaft ist zu bedenken, dass sich Teilnehmer zu einem monatlichen Beitrag für längere Zeit verpflichten.

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