Ärzte Zeitung, 21.03.2011

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Schneider Electric punktet mit Energieeffizienz

Mit einer beachtlichen Outperformance trumpft die Aktie von Schneider Electric auf. Der Aktie des Elektrotechnik-Konzerns gelang ein Kursplus von gut 30 Prozent. Seit Dezember ist der Aufschwung einer Seitwärtsbewegung gewichen, obwohl die überzeugenden 2010er-Zahlen von einem überaus optimistischen Ausblick begleitet wurden.

Die Franzosen steigerten in der abgelaufenen Fiskalperiode ihre Umsätze um 24 Prozent auf 19,58 Milliarden Euro. Operativ lief es zuletzt in den Bereichen Energie (rund 53 Prozent Umsatzanteil) und Industrie (18 Prozent) erfreulich. Der Aufschwung soll sich im laufenden Jahr fortsetzen.

Regional will sich der Konzern stärker auf die Emerging Markets konzentrieren, während in Westeuropa das Thema "Energieeffizienz" und "Smart Grid" gespielt wird. Dies könnte sich mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Japan mittelfristig als Pluspunkt erweisen. Bislang peilt der Konzern für 2011 ein organisches Umsatzplus von sechs bis neun Prozent an. Analysten erwarten im Konsens 2,2 Milliarden Euro Nettogewinn. Daraus errechnet sich ein akzeptables KGV von 13.

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