Ärzte Zeitung online, 19.08.2011

Gold steigt erstmals über 1850 Dollar

LONDON/FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Kursturbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und Rezessionsängste haben den Goldpreis am Freitag erstmals über die Marke von 1850 Dollar getrieben.

In der Spitze kostete eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des Edelmetalls 1852,75 US-Dollar (rund 1288 Euro). Damit wurde das Rekordhoch vom Vortag bei knapp 1830 Dollar deutlich übertroffen. Allein in der laufenden Woche hat der Goldpreis um gut 110 Dollar oder rund sechs Prozent zugelegt.

Hauptgrund für die starke Goldnachfrage ist die starke Verunsicherung an den internationalen Börsen. Am Donnerstag waren die Aktienkurse weltweit abermals eingebrochen.

Hinzu kommen Rezessionsängste insbesondere in den USA. Dort war ein wichtiger Stimmungsindikator am Donnerstag auf Rezessionsniveau gesunken. Darüber hinaus deuten jüngste Inflationszahlen aus den USA auf einen zunehmenden Preisdruck hin. Gold gilt als Krisen- und Inflationsschutz.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10235)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »