Ärzte Zeitung, 23.06.2012

PLATOW-Empfehlung

Adidas poliert sein Hochpreis-Image nachhaltig auf

Die Meldung, Adidas wolle künftig den Verkauf seiner Artikel über Handelsplattformen wie Amazon oder eBay verbieten, sorgte in den vergangenen Tagen für ein großes Medienecho.

Mit einer Richtlinie für den Online-Handel will der Sportartikelhersteller ab 2013 verhindern, dass seine Produkte in Europa auf Internetplattformen verkauft werden, die auch gebrauchte Artikel des Konzerns anbieten, die keine separaten Shops für Adidas oder Reebok führen oder auf denen verschiedene Händler dieselben Produkte verkaufen.

Adidas stärkt mit diesen Vorgaben angeblich die eigenen Handelspartner wie SportScheck oder Intersport. Allerdings wollen die Franken selbst über ihre E-Commerce-Aktivitäten bis 2015 einen Umsatz von 500 Millionen Euro erzielen.

Somit setzt sich im Internet nur der Trend zum Monolabel-Store fort, der den Einzelhandel dominiert. Dabei geht es Adidas auch ums eigene Image, das über die Durchsetzung hoher Preise entscheidet.

Die Aktie gab zunächst deutlich nach, kämpfte sich dann flankiert von positiven Analystenkommentaren nach oben. Anleger setzen einen Stopp bei 46,50 Euro.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10237)
Organisationen
Adidas (35)
Amazon (46)
eBay (32)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »