Ärzte Zeitung, 29.09.2012

PLATOW-Empfehlung

Teva hat das Kerngeschäft im Blick

In Deutschland sorgte das israelische Pharmaunternehmen Teva jüngst vor allem mit der Nachricht über den Verkauf des US-Tiergesundheitsgeschäfts an Bayer für Schlagzeilen. Der Abschluss wird 2013 erwartet. Damit wollen sich die Israelis noch stärker auf ihr Kerngeschäft Healthcare für Menschen konzentrieren.

Im zweiten Quartal hatten sie sich in einem nicht ganz einfachen Umfeld wacker geschlagen. Der Umsatz legte um 19 Prozent und das EPS um 16 Prozent zu.

Kopfzerbrechen bereiten jedoch die Währungsturbulenzen, die die Umsätze negativ belastet haben. Eine gut gefüllte Pipeline soll das künftige Wachstum absichern.

Mit Genugtuung hat Teva die Bestätigung des Patentschutzes bis 2015 für den wichtigsten Blockbuster, die MS-Arznei Copaxone® (Glatiramer Acetat), zur Kenntnis genommen.

Dies sichert die künftigen Cashflows ab und sorgt für Planungssicherheit. Mit Spannung wird deshalb der Investor Day am 11. Dezember in New York erwartet.

Investoren, die bereits Teva- Aktien besitzen, behalten die Papiere, Neuanleger steigen noch ein - Stopp für alle bei 25,40 Euro.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10248)
Organisationen
Bayer (1111)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1077)
Wirkstoffe
Glatiramer (10)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »