Ärzte Zeitung, 29.10.2012

PLATOW-Empfehlung

Mosaic Company mit tiefem Aktienkurs

In der Vergangenheit zeigten sich die Aktien von Düngemittelherstellern sehr volatil. Explodierten die Kurse in den Jahren 2007 und 2008 nahezu, so kam mit der Finanzkrise ein noch schnellerer Absturz.

Aus fundamentaler Sicht sind die Aussichten für diese Branche wieder zunehmend positiv. Die durch die Missernte in den USA ausgelösten Preissteigerungen bei Agrarrohstoffen haben eindrucksvoll dokumentiert, wie angespannt die Lage ist.

Dieses fundamentale Ungleichgewicht wird sich in Zukunft noch verstärken. Mit jährlich 20 Mio. Tonnen geförderter Pottasche und Phosphaten zählt die Mosaic Company zu den größten Herstellern überhaupt. Die 8000 Mitarbeiter zählende Firma beliefert Kunden in über 40 Ländern.

Damit die Marktstellung in Zukunft weiterhin stark bleibt, investiert Mosaic kräftig in die Expansion. Demnach arbeiten die Amerikaner derzeit an dem Ausbau dreier Minen, um die Kapazität langfristig deutlich zu erweitern.

Fürs laufende Geschäftsjahr 2012/13 (per 31.5.) geht das Unternehmen von einem Investitionsvolumen von 1,5 Mrd. bis 1,8 Mrd. US-Dollar aus. Trotz der kurzfristig immer wieder auftretenden deutlichen Preisschwankungen sind die langfristigen Aussichten für das Unternehmen gut.

Anleger sollten die Kursschwäche nutzen und bis 53,23 Dollar (ca. 41 Euro) einsteigen. Den Stopp platzieren sie bei 42,80 Dollar.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10401)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »