Ärzte Zeitung, 21.11.2013

Basel III

apoBank kündigt Stille Beteiligung

DÜSSELDORF. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) kündigt zum 31. Dezember 2013 die Stille Beteiligung der Capital Issuing GmbH in Höhe von 150 Millionen Euro. Wie das Institut mitgeteilt hat, erfolgt die Kündigung, weil die Beteiligung aufgrund der Änderungen im Zuge der Basel-III-Regelungen nicht mehr als haftendes Eigenkapital anerkannt wird.

Die Rückzahlung der 150 Millionen Euro solle dann vertragsgemäß zum 31. Juli 2014 erfolgen. Generell habe sich die Kapitalsituation der Bank insbesondere auch in Folge der Einwerbung neuer Geschäftsanteile positiv entwickelt.

Zum einen hätten Mitglieder weitere Anteile gezeichnet, zum anderen konnte die Bank neue Mitglieder gewinnen. So erhöhten sich die Geschäftsguthaben seit Jahresbeginn um mehr als 130 Millionen Euro.Erfolge verzeichnet die Bank darüber hinaus beim Risikoabbau.

So hat sie das Teilportfolio der strukturierten Finanzprodukte auf aktuell rund 500 Millionen Euro reduziert. Zu Beginn des Jahres 2009 lag das Volumen bei 5,5 Mrd. Euro. Mit dem Abbau entlastet die Bank ihr Eigenkapital deutlich.

In Folge dieser Entwicklungen sind die Kapitalquoten der Bank weiter angestiegen. Mit einer Eigenkapitalquote von etwa 17 Prozent sowie einer Kernkapitalquote von rund 13 Prozent liege die Bank beim Eigenkapital unter Berücksichtigung der Kündigung bereits heute über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß Basel III. (ger)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »