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Uzin Utz bereitet Anlegern goldenen Boden

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Nur wenige Aktien präsentierten sich in den von allerlei geopolitischen Krisen geprägten Sommermonaten so stabil wie Uzin Utz. Die Aktie des Bodenbelagsspezialisten klebte regelrecht in ihrem Aufwärtstrendkanal fest.

Das jetzt eroberte Terrain um 26 Euro ist aber noch aus einem anderen Grund interessant: Auf diesem Niveau endete 2011 das Wachstum. Es folgte ein Kurseinbruch, der erst unter 20 Euro gestoppt werden konnte.

Droht derzeit, da die Marke von 26 Euro wieder erreicht wurde, ähnliches Ungemach? Eher nicht. Seinerzeit hatte Uzin Utz eine Kapitalerhöhung durchgeführt und wegen Sonderbelastungen und gestiegenen Rohstoffkosten fallende Gewinne ausweisen müssen.

 Davon konnte zum Halbjahr 2014 keine Rede sein: Die Ulmer meldeten einen Umsatzanstieg von acht Prozent und ein Nettogewinnplus von 16 Prozent. Natürlich war dies zum Teil auch den milden Witterungsverhältnissen zu Beginn des Jahres geschuldet, die das Bauhauptgewerbe deutlich beflügelten.

Die erheblich verbesserten Margen sind indes auf Kosteneinsparungsmaßnahmen im Unternehmen zurückzuführen. Das Motto "Ertrag vor Marktanteilen" dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte Bestand haben.

Neue Vertriebswege, etwa digitale Verkaufskanäle, gehen die Schwaben eher mit Bedacht als mit Verve an. Der Nettogewinn wird aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren nicht explodieren, aber recht gleichmäßig wachsen.

Mit einem 2015er-KGV unter zwölf und einer Dividendenrendite über drei Prozent hat der Erfolgspfad des Spezialwerts goldenen Boden. Anleger greifen bis 26,50 Euro zu mit Stopp bei 19,80 Euro.

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