Ärzte Zeitung, 23.03.2015

PLATOW-Empfehlung

Wacker Chemie lockt mit mehr Dividende

Bisher war der MDax-Konzern Wacker Chemie bei der Dividende recht knauserig. Dies dürfte sich aber mittelfristig ändern. So soll die Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr immerhin auf 1,50 Euro je Anteilschein verdreifacht werden.

Dieser Trend dürfte sich in der laufenden Zwölfmonatsperiode fortsetzen. So zeigte sich der Vorstand um Konzernchef Rudolf Staudigl optimistisch für die Zukunft. Insbesondere sollen beim äußerst zyklischen Polysiliciumgeschäft die Absatzmenge und der Umsatz weiter wachsen.

Das EBITDA könnte hingegen leicht zurückgehen, da Anlaufkosten für einen Produktionsstandort in den USA belasten. Dies könnte sich auch vorübergehend dämpfend auf den Gewinn je Aktie auswirken, das ab dem Jahr 2016 aber deutlich anziehen dürfte. Auf dem Frankfurter Börsenparkett stufen die meisten Investoren die Entwicklung bei der Gesellschaft als positiv ein.

Der Anteilschein befindet sich seit Mitte Januar in einem steilen Aufwärtstrend. Mit einem 2015er-KGV von 32 und einem 2016er-KGV von 22 ist das Papier zwar optisch teuer. Allerdings bleiben die Perspektiven für die Folgejahre weiterhin gut.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10249)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »